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Campervan Tipps

Campervan Tipps für Australien:

Geschwindigkeit:Unfenced Road Sign

Ein Campervan mit Hochdach hat einen hohen Luftwiderstand. Über 100km/h steigt der Verbrauch deutlich an und der Wagen wird unruhig. Auserdem ist er sehr windempfindlich. Bei Seitenwind ist die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren, zum Teil bis runter auf 70km/h.

Traktion:

Ein Campervan hat eine sehr schlechte Traktion. Nie in feuchte Wiesen oder Feldwege fahren. Auch Sand kann tückisch sein. Auf dem Campingplatz zur Not so parken, das man bergab wieder wegfahren kann. Hat es über Nacht geregnet, kann sich die Wiese in eine Schlammpiste verwandeln. Von Hand rausschieben klappt wegen des hohen Gewichtes nicht.

Batterien:

Camper haben 2 Batterien. Eine für den Motor und eine für die Campingeinrichtung. Bei längeren Pausen kann der Kühlschrank die 2te Batterie leer ziehen, die Motorbatterie wird dabei nicht angezapft. So wird sichergestellt, dass für den Motor immer genug Kraft zum Starten vorhanden ist. Um der 2ten Batterie eine lange Lebensdauer zu erhalten, sollte man sie trotzdem nie ganz leer laufen lassen.

Den Kühlschrank während der Fahrt auf höchste Stufe stellen, denn er wird von der Lichtmaschine versorgt. Im Stand wieder herunterregulieren und es spart so deutlich am knappen Batteriestrom. Es sei denn, man hat einen Campingplatz mit Stromanschluss. Dieser ist aber meist nicht nötig, denn 1-2 Tage hält eine geladene Batterie durch.

Der Zigarettenanzünder im Amaturenbrett bezieht seinen Strom von der Motorbatterie. Vorsicht, wenn bei längeren Standpausen hier viele (Lade)Geräte angeschlossen sind. Wird die Batterie zu schwach, startet der Motor nicht mehr.

Gasflaschen:

Die Campervan Gasflasche für den Gasherd hat meist 9 kg. Diese reicht je nach Benutzung zwischen 2-3 Monaten. Die Gasflaschen kann man auf vielen Campinpplätzen nachfüllen lassen. Noch einfacher ist es sie an Tankstellen mit Swap ´n go gegen eine volle Flasche tauschen. Manche Wagen haben zusätzlich eine seperate 4,5 kg Flasche mit Kochaufsatz an Bord. Dies ist sinnvoll um draussen zu braten, wenn es gerade keinen öffentlichen BBQ gibt.

Stromanschluss:

Der Stromanschluss des Campers und das Anschlusskabel haben einen breiten Null-Leiter. Damit passt der Stecker nur in die höher abgesicherten Steckdosen auf Campingplätzen. In haushaltsübliche Steckdosen passt er nicht.

Wasseranschluss:

Das Gewinde der Wasserhähne auf Campingplätzen gibt es in 2 verschiedenen Grössen. Deshalb darauf achten das der Wasserschlauch des Campers die entsprechenden Adapter dabei hat.

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